Umbau Badewanne zur Dusche: Kosten & Förderung für Eigentümer & Mieter

Zuletzt aktualisiert am 15. April 2026 von Patrick Herr
Beispiel einer förderfähigen Umbaumaßnahme im Badezimmer - ©Altersgerecht Modernisieren

Wird der hohe Einstieg in Ihre Badewanne zunehmend zum Sicherheitsrisiko? Viele Menschen wünschen sich ein barrierefreies Bad, scheuen aber den Lärm, den Dreck und die hohen Kosten einer wochenlangen Komplettsanierung. Andere wiederum wohnen zur Miete und glauben fälschlicherweise, dass sie die gefährliche Wanne ohnehin nicht umbauen dürfen.

Hier ist die gute Nachricht für Hausbesitzer und Mieter: Der Umbau von der Badewanne zur Dusche ist die ideale Lösung für schnelle Sicherheit im Badezimmer. Dank moderner Verfahren wird Ihre alte Wanne oft innerhalb von nur 2 bis 3 Tagen in eine barrierefreie und ebenerdige Dusche verwandelt.

In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen und wie der Ablauf funktioniert. Wir zeigen Ihnen auch, wie Sie sich bis zu 4.180 Euro Zuschuss von der Pflegekasse sichern und worauf Sie beim Mietrecht zwingend achten müssen, damit der Vermieter dem Umbau zustimmt.

Das Wichtigste zu Umbau Badewanne zur Dusche zusammengefasst

  • Dauer: Planen Sie für den sauberen Umbau (die sogenannte Teilsanierung) etwa 2 bis 3 Werktage ein.
  • Kosten: Die Preise für das Prinzip „Wanne raus, Dusche rein“ liegen meist zwischen 3.000 € und 5.500 €.
  • Mietrecht: Auch in der Mietwohnung ist der Umbau erlaubt. Bei medizinischer Notwendigkeit hat der Mieter sogar einen rechtlichen Anspruch auf die Zustimmung des Vermieters.
  • Förderungen:
    • Mit Pflegegrad: 4.180 € Zuschuss von der Pflegekasse. Damit ist der Umbau in vielen Fällen nahezu kostenlos!
    • Ohne Pflegegrad: Bis zu 2.500 € von der KfW

Wanne raus, Dusche rein: Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Badewanne zur Dusche umbauen - © Altersgerecht Modernisieren

Viele Interessenten fragen sich vor Beginn der Maßnahme: Was kostet der Umbau von einer Badewanne zur Dusche? Die Angst vor unkalkulierbaren Handwerkerrechnungen ist groß, doch bei dieser spezifischen Form der Sanierung können wir Sie beruhigen.

Preis-Überblick: Was kostet der Umbau von Badewanne auf Dusche?

Für die professionelle Teilsanierung („Wanne raus, Dusche rein“) liegen die Preise in der Regel zwischen 3.000 Euro und 5.500 Euro.

Das ist deutlich günstiger als eine Komplettsanierung des Badezimmers, die nicht selten bei 10.000 Euro beginnt und preislich nach oben offen ist.

Einflussfaktoren auf den Preis

Wo genau Sie sich in dieser Preisspanne von 3.000 bis 5.500 Euro einordnen, hängt von drei wesentlichen Faktoren ab:

  1. Art der Duschabtrennung: Eine hochwertige, maßgefertigte Glas-Faltwand ist teurer als ein einfacher Spritzschutz, bietet dafür aber deutlich mehr Komfort und Langlebigkeit.
  2. Sicherheits-Extras: Spezielle rutschfeste Beschichtungen der Duschwanne, ergonomische Haltegriffe oder ein fest installierter, klappbarer Duschsitz erhöhen den Materialpreis leicht, steigern die Sicherheit im Alltag aber enorm.
  3. Zustand der Leitungen: Wenn die alten Wasserrohre hinter der Badewanne stark veraltet sind oder verlegt werden müssen, entsteht ein Mehraufwand für den Installateur.

💡Die wichtigste Rechnung für Sie: Da die Pflegekasse bei vorhandenem Pflegegrad einen direkten Zuschuss von bis zu 4.180 Euro zahlt, ist der Umbau in vielen Fällen komplett kostenlos oder mit nur einem sehr geringen Eigenanteil verbunden.

Vergleich: Teilsanierung vs. Komplettsanierung des Badezimmers

Oft stehen Kunden vor der Frage: Reicht der einfache Austausch der Wanne, oder sollte ich das Bad lieber direkt komplett barrierefrei umbauen? Beide Wege führen zu mehr Barrierefreiheit – die Entscheidung hängt maßgeblich von Ihrem Budget, dem Zustand Ihres Badezimmers und Ihren Nerven ab.

Hier ist der direkte Vergleich der beiden Maßnahmen:

Umbau Wanne zur Dusche Komplettsanierung
Fokus
Gezielter Austausch der Wanne gegen eine Dusche.
Ganzheitliche Modernisierung des Badezimmers
Dauer
2 bis 3 Tage
7 bis 14 Tage
Kosten
ca. 3.000 € – 5.500 €
ab 10.000 € (nach oben offen)
Lärm & Schmutz
Mittel
Hoch
Förderung
Bis 4.180 € (Pflegekasse) oder 2.500 € KfW
Bis 4.180 € (Pflegekasse) oder 2.500 € KfW
Ideal, wenn…
…der Rest des Bades noch gut erhalten ist oder das Budget begrenzt ist.
…Sie eine optisch und technisch perfekte Gesamtlösung wünschen und das Budget vorhanden ist.

ℹ️ Unser Rat: Wenn der Rest Ihres Badezimmers bereits altersgerecht ist (ausreichend Platz, rutschfeste Fliesen), ist der gezielte Umbau der Badewanne zur Dusche die mit Abstand effizienteste und kostengünstigste Lösung. Auch wenn das Budget begrenzt ist, empfehlen wir ganz stark diesen Umbau, da dieser den größten Effekt auf die Selbstständigkeit im Badezimmer hat. Wenn jedoch ohnehin das gesamte Bad veraltet ist und auch genug Budget vorhanden ist, dann ist die Komplettsanierung die richtige Lösung.

Zuschüsse für den Umbau der Badewanne zur Dusche (für Eigentümer & Mieter)

Beispiel einer förderfähigen Umbaumaßnahme im Badezimmer - ©Altersgerecht Modernisieren
Beispiel einer förderfähigen Umbaumaßnahme im Badezimmer - ©Altersgerecht Modernisieren

Eine bodengleiche Dusche ist eine Investition in Ihre Sicherheit – doch die wenigsten müssen diese Kosten komplett aus eigener Tasche zahlen. Der Staat und die Kassen haben ein massives Interesse daran, dass Menschen so lange wie möglich im eigenen Zuhause leben können. Daher gibt es sehr lukrative Fördertöpfe.

Wanne raus, Dusche rein mit 4.180 € Zuschuss umbauen (Pflegekasse)

Die mit Abstand stärkste finanzielle Entlastung bietet die Pflegeversicherung. Da der Umbau von der Badewanne zur Dusche offiziell als „wohnumfeldverbessernde Maßnahme“ (§ 40 SGB XI) gilt, beteiligt sich die Pflegekasse mit bis zu 4.180 € massiv an den Kosten.

Bitte lassen Sie sich von den Ergebnissen vieler Webseite nicht verunsichern. Wir sehen immer wieder, dass bei Suchmaschinen wie Google häufig die Anfrage „Wanne raus, Dusche rein mit 4.000 € Zuschuss umbauen“. Diese Zahl ist veraltet, hält sich allerdings noch wacker auf vielen Ratgeberseiten. 2025 wurde der Satz erhöht und nun gibt es 4.180 € von der Pflegekasse.

Ziel der Förderung ist die Erleichterung der häuslichen Pflege sowie die Ermöglichung einer selbstständigeren Lebensführung. Der Austausch einer hohen Wanne gegen eine ebenerdige Dusche erfüllt dieses Kriterium par excellence.

KfW-Förderung & Kredit (Umbau ohne Pflegegrad)

Sie haben keinen Pflegegrad, möchten aber trotzdem vorsorgen und die Stolperfalle Badewanne beseitigen? Auch dann gibt es staatliche Unterstützung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

KfW-Zuschuss 455-B: Aktueller Stand

Ein sehr beliebter Zuschuss der KfW ist der Investitionszuschuss 455-B („Barrierereduzierung“), bei dem die KfW bis zu 10 % der Umbaukosten (max. 2.500 €) für Einzelmaßnahmen wie den Tausch einer Wanne zur ebenerdigen Dusche als Förderung auszahlt.

KfW-Kredit 159: Zinsgünstig finanzieren

Das KfW-Programm 159 („Altersgerecht Umbauen“) unterstützt Privatpersonen dabei, ihr Zuhause barrierefrei zu gestalten. Sie erhalten hierbei einen Kredit von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit. Der enorme Vorteil: Der Zinssatz liegt deutlich unter den marktüblichen Ratenkrediten, wodurch Sie sich über die Laufzeit auch Geld sparen.

Sowohl den zinsgünstigen Kredit als auch die Zuschüsse der KfW können Sie übrigens komplett altersunabhängig und ohne Pflegegrad beantragen!

💡 Tipp: Benötigen Sie weiterführende Informationen zur Antragstellung? Wenn Sie genauere Einblicke suchen, wie der Antragsprozess bei der Pflegekasse oder KfW Schritt für Schritt abläuft und welche strengen technischen Vorgaben erfüllt sein müssen, helfen wir Ihnen gerne weiter. Detaillierte Anleitungen, Mustervorlagen und alle rechtlichen Kniffe finden Sie in unserem umfassenden Spezial-Ratgeber: Zuschuss Badsanierung: Alle Förderungen mit & ohne Pflegegrad

5 starke Gründe: Warum lohnt sich "Dusche statt Badewanne"?

Beispiel einer begehbaren und altersgerechten Dusche (erstellt mit KI) - ©Altersgerecht Modernisieren
Beispiel einer begehbaren und altersgerechten Dusche (erstellt mit KI) - ©Altersgerecht Modernisieren

Vielleicht fragen Sie sich noch: Lohnt sich der Aufwand wirklich? Die Antwort ist in den meisten Fällen ein klares JA! Und das sage ich, obwohl ich selbst liebend gerne ein Vollbad nehme. Aber der Sicherheitsfaktor überwiegt ganz klar. Und dazu gibt es auch weitere Vorteile:

1. Sofortige Sicherheit (Sturzprophylaxe)

Der gefährliche Kletterakt über den hohen Wannenrand entfällt. Eine bodennahe, altersgerechte Dusche minimiert das Sturzrisiko massiv. Mit rutschfesten Böden und stabilen Haltegriffen fühlen Sie sich wieder sicher im eigenen Bad – auch ohne fremde Hilfe.

2. Mehr Platz & Bewegungsfreiheit

Badewannen sind sperrig. Durch den Umbau gewinnen Sie wertvolle Fläche zurück. Das Bad wirkt optisch größer, offener und bietet mehr Bewegungsradius – wichtig, falls später einmal ein Rollator oder Rollstuhl nötig sein sollte.

3. Leichtere Reinigung & Hygiene

Erinnern Sie sich an das mühsame Schrubben der Wanne? Einmal in die erhöhte Wanne rein und dann bücken. Das ist vorbei. Moderne Wandpaneele sind oft auch fugenlos und lassen sich kinderleicht abwischen. Dafür müssen Sie aber nicht mehr über einen erhöhten Wannenrand klettern.

4. Wasser- & Energieersparnis

Ein Vollbad verbraucht ca. 150 bis 180 Liter Wasser. Eine Dusche mit einer modernen Sparbrause benötigt dagegen nur etwa die Hälfte. Sie sparen also bei jedem Duschgang bares Geld – sowohl beim Wasser als auch bei den Heizkosten.

Der Detail-Check für Sparfüchse: Als echter „Sparfuchs“ wollte ich es genau wissen und habe nachgerechnet. Das Ergebnis: Sie sparen etwa 50% der Kosten im Vergleich zum Vollbad.

  • Der Vergleich: Während ein Vollbad 150–180 Liter benötigt, fließen bei einer normalen Dusche (10 Minuten) etwa 120–150 Liter. Nutzen Sie jedoch einen Sparduschkopf, halbiert sich der Verbrauch auf nur noch ca. 75 Liter pro Duschgang.
  • Die Heizkosten: Das Wasser muss erwärmt werden (Gas, Öl oder Strom). Ein Vollbad kostet hier schnell zwischen 1,10 € und 2,50 €. Mit der Spar-Dusche halbieren Sie auch diese Kosten.

Fazit: Das klingt nach kleinen Beträgen und ist ehrlicherweise auch weniger, als ich erwartet hatte. Dennoch „läppert“ sich das über die Zeit. Denn wie heißt es so schön: “Kleinvieh macht auch Mist”.

5. Wertsteigerung der Immobilie

Ein barrierefreies Bad ist heute ein enormer Wertfaktor. Wenn Sie eine altersgerechte Dusche einbauen lassen, investieren Sie nachhaltig in den Werterhalt Ihres Hauses oder Ihrer Eigentumswohnung.

Warum ist das so? Laut einer Studie der KfW fehlen in Deutschland bis zum Jahr 2035 etwa 2 Millionen altersgerechte Wohnungen. Das Angebot ist knapp, die Nachfrage riesig. Eine Immobilie, die bereits über eine ebenerdige, barrierefreie Dusche verfügt, ist am Markt deutlich begehrter und erzielt höhere Preise als eine Wohnung mit einer alten Badewanne.

Barrierefrei nach DIN 18040-2: Was ist beim Umbau zu beachten?

Wer sein Bad nicht nur umbauen, sondern offiziell zukunftssicher (und förderfähig!) machen will, stößt unweigerlich auf die DIN 18040-2. Diese Norm definiert in Deutschland, wann ein Bad als „barrierefrei“ gilt.

Besonders wenn Sie Fördergelder der KfW beantragen möchten, müssen diese Vorgaben von der Fachfirma eingehalten werden. Auch wenn bei einem Umbau im Bestand oft Kompromisse gemacht werden müssen, sollten Sie sich an diesen drei Richtlinien orientieren:

1. Die Bewegungsfläche (Platzbedarf)

Laut Norm sollte die Duschfläche 120 cm x 120 cm groß sein, damit sie auch mit einem Rollator genutzt werden kann. Für Rollstuhlfahrer sind sogar 150 cm x 150 cm vorgesehen.

Die Realität: Da viele alte Badewannen schmaler sind (oft 75 cm oder 80 cm), kann dieses Maß beim Austausch „Wanne gegen Dusche“ oft nicht ganz erreicht werden. Das ist aber kein Problem: Auch eine schwellenarme Dusche mit kleineren Maßen wird gefördert, solange sie die Barrieren deutlich reduziert.

2. Bodenebene und rutschfeste Oberflächen

Die Dusche muss bodeneben und damit schwellenlos gestaltet sein. Dadurch wird der Einstieg vereinfacht und Stolpern vermieden. Zusätzlich müssen die Fliesen oder die Duschwanne rutschhemmend sein. Das Wasser muss allerdings ablaufen können. Dafür darf eine Neigung von maximal 2% zur Entwässerung vorhanden sein.

Bodenebene Dusche - © Altersgerecht Modernisieren
Bodenebene Dusche - © Altersgerecht Modernisieren

3. Haltegriffe für zusätzliche Standfestigkeit

Für Haltegriffe im Duschbereich wird eine Montagehöhe von 85 cm über dem Fußboden empfohlen. Diese Höhe ermöglicht es Personen mit eingeschränkter Mobilität und auch Rollstuhlfahrern, die Griffe sicher zu erreichen und sich daran festzuhalten.

Neben den waagerechten Haltegriffen, die ein sicheres Einsteigen und Aufstehen aus der Dusche ermöglichen, sollten zusätzlich senkrechte Griffe installiert werden. Die senkrechten Griffe erleichtern das Festhalten beim Duschen und bieten weitere Orientierung und Stabilität für die Nutzer.

Beispiel eines Haltegriffs in einer barrierefreien Dusche - © Altersgerecht Modernisieren
Beispiel eines Haltegriffs in einer barrierefreien Dusche - © Altersgerecht Modernisieren

Umbau Badewanne zur Dusche in der Mietwohnung: Was ist erlaubt?

Glückliches Ehepaar im altersgerechten Badezimmer (erstellt mit KI) – ©Altersgerecht Modernisieren

Eine hohe Badewannenkante, ein rutschiger Untergrund und wenig Platz – für viele Mieter wird das tägliche Baden zur Herausforderung. Doch darf man die Badewanne in einer Mietwohnung überhaupt einfach umbauen? Die gute Nachricht lautet: Ein Umbau ist in den meisten Fällen möglich! Allerdings gibt es rechtliche Hürden und Kostenverteilungen, die Sie im Vorfeld klären müssen.

Dusche statt Badewanne: Was sagt das Mietrecht?

Nicht jeder Mieter darf nach Belieben Wände einreißen oder Sanitäreinrichtungen tauschen. Es gilt, zwischen reiner Modernisierung und rechtlichem Anspruch zu unterscheiden.

Brauche ich eine Genehmigung vom Vermieter?

Ja, Sie müssen den Vermieter um Erlaubnis fragen, bevor Sie die Badewanne entfernen und eine Dusche einbauen. Der Grund: Der Umbau verändert die Mietsache und gehört damit nicht zu den üblichen Schönheitsreparaturen.heitsreparaturen.

Es gibt jedoch Ausnahmen:
Instandhaltungsmaßnahmen – Wenn die Badewanne kaputt oder nicht mehr nutzbar ist, kann der Vermieter verpflichtet sein, sie zu ersetzen. Eine Dusche könnte dann eine Alternative sein.
Rechte von schwerbehinderten oder pflegebedürftigen Mietern – Hier gelten besondere Regelungen.

Wir gehen nun genauer auf die Ausnahmen ein.

Badumbau: Modernisierung oder Instandhaltung? So ist die Rechtslage

Nicht jeder Umbau erfordert eine Genehmigung. Manche Maßnahmen müssen umgesetzt werden. Entscheidend ist, ob es sich um eine Modernisierung oder eine Instandhaltungsmaßnahme handelt:

  • Modernisierung: Sie wollen den Komfort steigern, indem Sie die Badewanne durch eine Dusche ersetzen. In diesem Fall müssen Sie den Vermieter um Zustimmung bitten.
  • Instandhaltung: Die Badewanne ist beschädigt und muss erneuert werden. Der Vermieter ist verpflichtet, für eine funktionstüchtige Sanitäreinrichtung zu sorgen. In manchen Fällen können Sie vorschlagen, stattdessen eine Dusche einzubauen.

💡 Tipp: Dokumentieren Sie Schäden an der Badewanne und schlagen Sie eine Lösung vor, die auch für den Vermieter attraktiv ist.

Pflegebedürftig oder schwerbehindert? Ihre Rechte beim Badumbau

Wenn Sie schwerbehindert oder pflegebedürftig sind, haben Sie das Recht auf eine barrierefreie Wohnung. Dazu gehört auch ein barrierefreies Badezimmer mit einer leicht zugänglichen Dusche. Das bedeutet für Sie:

  • Der Vermieter darf den Umbau nicht ohne triftigen Grund verweigern, wenn er für Sie notwendig ist.
  • In vielen Fällen gibt es staatliche Zuschüsse für den Umbau (siehe nächstes Kapitel).
  • Rückbau kann erforderlich sein: Der Vermieter kann verlangen, dass Sie die Dusche beim Auszug wieder durch eine Badewanne ersetzen.

💡 Wichtig: Beantragen Sie den Umbau schriftlich und begründen Sie ihn mit ärztlichen oder pflegerischen Nachweisen.

Frau im Rollstuhl am Küchentisch

Wer zahlt die Umstellung von Badewanne auf Dusche (Mieter oder Vermieter)?

Eine der häufigsten Fragen lautet, wer am Ende die Rechnung für den Handwerker übernimmt. Die Antwort hängt vom Grund für den Umbau ab.

Mieter zahlt: Wenn der Umbau aus eigenen Wünschen erfolgt

Wenn Sie Ihre Badewanne aus Komfortgründen gegen eine Dusche tauschen möchten, müssen Sie die Kosten in der Regel selbst tragen. Das bedeutet:

  • Sie müssen den gesamten Umbau finanzieren.
  • Sie benötigen die schriftliche Zustimmung des Vermieters, da es sich um eine bauliche Veränderung handelt.
  • Beim Auszug kann der Vermieter verlangen, dass Sie das Badezimmer wieder in den ursprünglichen Zustand versetzen – also eine Badewanne einbauen.

💡 Tipp: Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass der Vermieter auf den Rückbau verzichtet, wenn die Dusche fachgerecht installiert wurde.

Vermieter zahlt: Wenn der Umbau unter Instandhaltung fällt

Ist die Badewanne undicht, der Belag stark beschädigt oder die Wanne schlichtweg nicht mehr nutzbar? Dann fällt dies unter die Instandhaltungspflicht des Vermieters. Er muss auf eigene Kosten für eine funktionstüchtige Sanitäreinrichtung sorgen. In diesem Moment können Sie geschickt vorschlagen, statt einer neuen Wanne direkt eine Dusche einzubauen.

Ansonsten gibt es noch weitere Punkte, bei denen der Vermieter zwar nicht verpflichtet ist, aber eventuell dennoch die Kosten trägt:

  • Modernisierungsmaßnahmen des Vermieters: Falls der Vermieter das Badezimmer ohnehin modernisieren möchte, kann eine Dusche als Alternative zur neuen Badewanne infrage kommen.
  • Altersgerechter Wohnraum: Manche Vermieter fördern Barrierefreiheit, weil es den Wert der Wohnung langfristig steigert.

📌 Wichtig: Der Vermieter ist nicht verpflichtet, eine Dusche statt einer Badewanne einzubauen, solange die Badewanne noch funktionstüchtig ist. Sie können jedoch vorschlagen, sich an den Kosten zu beteiligen.

Antrag auf Einbau einer Dusche beim Vermieter – So geht’s richtig

Damit der Umbau von der Badewanne zur Dusche in einer Mietwohnung genehmigt wird, brauchen Sie die Zustimmung Ihres Vermieters. Ein formloser Anruf reicht oft nicht aus – eine schriftliche Anfrage ist der beste Weg, um Ihr Anliegen professionell und nachvollziehbar zu stellen. Doch wie formuliert man den Antrag richtig, um die Chancen auf eine Zustimmung zu erhöhen?

Warum ist ein Antrag notwendig?

Der Austausch einer Dusche anstelle einer Badewanne zählt als bauliche Veränderung. Das bedeutet:

  • Ohne schriftliche Genehmigung dürfen Mieter keinen Umbau vornehmen.
  • Der Vermieter kann den Antrag aus verschiedenen Gründen ablehnen (z. B. Eingriff in die Bausubstanz).
  • Eine Zustimmung kann mit Auflagen verbunden sein (z. B. Rückbaupflicht beim Auszug).

ABER: Wie oben bereits erwähnt, falls der Umbau medizinisch notwendig ist, haben Sie rechtliche Argumente auf Ihrer Seite! Aber auch in diesem Fall sollten Sie sich eine schriftliche Genehmigung einholen.

So stellen Sie den Antrag auf Einbau einer Dusche beim Vermieter

Damit Ihr Vermieter den Antrag nicht ablehnt, sollte er professionell und überzeugend formuliert sein. Achten Sie auf folgende Punkte:

  • Klare Beschreibung des Vorhabens: Erklären Sie, dass Sie die Badewanne durch eine Dusche ersetzen möchten.
  • Grund für den Umbau: Falls eine medizinische Notwendigkeit besteht, sollte dies erwähnt werden (z. B. eingeschränkte Mobilität, Pflegegrad).
  • Kostenübernahme klären: Machen Sie deutlich, wie die Maßnahme bezahlt werden soll. Im Falle eines Pflegegrads bezuschusst beispielsweise die Kranken- bzw. Pflegekasse den Großteil der Maßnahme.
    dass Sie für die Kosten aufkommen oder dass Fördermittel beantragt werden.
  • Fachgerechte Durchführung zusichern: Weisen Sie darauf hin, dass eine Fachfirma den Umbau übernimmt.
  • Vorteile für den Vermieter: Gehen Sie auch explizit auf die Vorteile der Umbaumaßnahme für den Vermieter ein. In unserem speziellen Falle ist der Vorteil klar: Die Umbaumaßnahme steigert den Wert der Immobilie, da sie für mehr Personen zugänglich ist und auch den Standards einer immer älter werdenden Bevölkerung entspricht.
  • Rückbauoption anbieten: Falls der Vermieter Bedenken hat, betonen Sie, dass der ursprüngliche Zustand auf Wunsch wiederhergestellt werden kann. Ansonsten betonen Sie nochmal die Wertsteigerung durch die Umbaumaßnahme.

Musterbrief: Antrag auf Einbau einer Dusche

Nutzen Sie unsere vorbereitete Vorlage, um Ihren Vermieter professionell und überzeugend anzuschreiben. Einfach herunterladen, anpassen und versenden! So sparen Sie Zeit und erhöhen die Chancen auf eine schnelle Zustimmung.

Sie können den Text der Vorlage auch kopieren und als E-Mail an Ihren Vermieter senden.

Häufige Bedenken des Vermieters – und wie Sie darauf reagieren

Auch wenn der Umbau für Sie viele Vorteile bringt, wird Ihr Vermieter möglicherweise Einwände oder Bedenken haben. Hier sind die häufigsten Gegenargumente – und wie Sie sie entkräften können:

„Der Umbau beschädigt die Wohnung!“
➡️ Lösung: Versichern Sie dem Vermieter, dass eine qualifizierte Fachfirma den Umbau übernimmt. 

„Die Kosten sind mir zu hoch!“
➡️ Lösung: Falls die Pflegekasse oder KfW-Förderungen greifen, fallen für den Vermieter kaum zusätzliche Kosten an, da hier bis zu 4.180 € gefördert werden können.

„Was passiert, wenn Sie ausziehen?“
➡️ Lösung: Schlagen Sie eine Rückbauvereinbarung vor. Das bedeutet: Falls gewünscht, wird die Badewanne bei Ihrem Auszug wieder eingebaut – auf eigene Kosten.

„Ich bin mir unsicher, ob das sinnvoll ist.“
➡️ Lösung: Weisen Sie auf die steigende Nachfrage nach barrierefreien Wohnungen hin. Eine moderne Dusche steigert den Wert der Wohnung und macht sie langfristig attraktiver für neue Mieter.

Was tun, wenn der Vermieter nicht antwortet? Diese 3 Schritte helfen Ihnen

Falls Sie nach zwei bis drei Wochen noch keine Rückmeldung erhalten haben, sollten Sie aktiv nachhaken. Manche Vermieter vergessen Anfragen oder zögern Entscheidungen hinaus – eine freundliche Erinnerung kann hier oft den entscheidenden Unterschied machen.

1. Erinnerung per E-Mail oder Brief senden

Zunächst sollten Sie Ihrem Vermieter eine schriftliche Erinnerung schicken. Bleiben Sie höflich und professionell, aber formulieren Sie klar, dass Sie eine Rückmeldung erwarten. Hängen Sie außerdem Ihren ursprünglichen Antrag erneut an, um dem Vermieter die Entscheidung zu erleichtern.

Auch für diesen Fall haben wir Ihnen eine schriftliche Vorlage vorbereitet.

2. Telefonisch nachfragen & Gespräch suchen

Falls Sie nach der schriftlichen Erinnerung weiterhin keine Antwort erhalten, ist ein persönlicher Anruf oft effektiver. So können Sie direkt nachfragen, ob der Vermieter Bedenken hat oder zusätzliche Informationen benötigt.

Das können Sie sagen:

  • Freundlich nachhaken, ob der Antrag eingegangen ist und wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist.
  • Falls der Vermieter unsicher ist, eine gemeinsame Lösung vorschlagen (z. B. alternative Umbauoptionen).
  • Offen bleiben für mögliche Kompromisse, um eine Zustimmung zu erleichtern.

3. Rechtliche Beratung einholen – Ihre Möglichkeiten

Reagiert Ihr Vermieter weiterhin nicht oder lehnt den Antrag ohne triftige Gründe ab, gibt es verschiedene rechtliche Optionen. Lassen Sie sich auf keinen Fall entmutigen! Viele Vermieter stimmen zu, sobald sie sehen, dass Sie gut informiert sind und alle Formalitäten korrekt erledigen. Die nachfolgenden rechtlichen Schritten können Sie als dritte und letzten Instanz eingehen:

Mieterverein oder Rechtsberatung
  • Falls Sie aus gesundheitlichen Gründen auf eine Dusche angewiesen sind, kann § 554a BGB (barrierefreier Umbau) greifen.
  • In bestimmten Fällen kann der Vermieter zur Zustimmung verpflichtet sein, wenn der Umbau notwendig ist und keine unzumutbare Belastung darstellt.
  • Ein Mieterverein kann Sie über Ihre Rechte beraten und oft auch ein Schreiben an den Vermieter aufsetzen.
  • Falls medizinische Gründe vorliegen, haben Sie ggf. einen Anspruch auf Zustimmung zum Umbau. Ein Anwalt für Mietrecht kann dies prüfen.

Vermieter lehnt den Umbau ab? → Diese Optionen haben Sie

Nicht jeder Vermieter ist sofort einverstanden, wenn Mieter ihre Badewanne gegen eine Dusche tauschen möchten. Eine Ablehnung kann verschiedene Gründe haben: Manche Vermieter befürchten hohe Kosten, andere wollen bauliche Veränderungen vermeiden oder sorgen sich um einen möglichen Wertverlust der Wohnung. Doch eine Ablehnung bedeutet nicht zwangsläufig das Aus für Ihren Badumbau! Es gibt mehrere Wege, um doch noch eine Lösung zu finden.

Alternative Lösungen vorschlagen

Nicht jeder Umbau ist mit großen Eingriffen in die Bausubstanz verbunden. Falls Ihr Vermieter Bedenken hat, können Sie eine weniger invasive Lösung vorschlagen. Falls es Ihnen um die Barrierefreiheit geht, sind Hilfsmittel wie Badewannentüren oder Einstiegshilfen eine sehr gute Alternative.

Das persönliche Gespräch suchen

Ein formeller Antrag allein führt nicht immer zum Erfolg. Oft kann ein persönliches Gespräch mit dem Vermieter helfen, Vorbehalte abzubauen. Gehen Sie dabei strategisch vor:

  • Bereiten Sie Argumente vor, warum der Umbau sinnvoll ist (z. B. Altersvorsorge, Sicherheit, Wohnwertsteigerung).
  • Betonen Sie, dass eine Dusche für viele Mieter attraktiver ist und deshalb der Wert für die Immobilie durch die Maßnahme stark gesteigert wird.
  • Seien Sie offen für Kompromisse, falls der Vermieter eigene Vorschläge einbringt.

Rechtliche Beratung einholen

Falls der Vermieter den Umbau ohne triftigen Grund ablehnt, kann eine rechtliche Beratung sinnvoll sein. Je nach Situation haben Sie als Mieter bestimmte Rechte:

  • Bei medizinischer Notwendigkeit (Pflegebedürftigkeit, Behinderung) haben Mieter unter Umständen einen Anspruch auf einen barrierefreien Umbau.
  • Laut Mietrecht kann der Vermieter nicht jede Modernisierung grundlos verweigern – insbesondere, wenn kein Nachteil für ihn entsteht.
  • Mietervereine und Fachanwälte können prüfen, ob die Ablehnung gerechtfertigt ist und Ihnen rechtliche Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

💡 Tipp: Falls Ihr Umbau rechtlich durchsetzbar ist, kann ein Gespräch mit Verweis auf gesetzliche Regelungen bereits den gewünschten Effekt erzielen.

Fördermöglichkeiten prüfen & finanzielle Anreize schaffen

Oft lehnt der Vermieter den Umbau aus Angst vor hohen Kosten ab. Hier helfen Förderungen und Zuschüsse, die finanzielle Last zu reduzieren. In manchen Fällen lassen sich die Umbaukosten sogar komplett über externe Fördermittel abdecken.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So setzen Sie den Umbau als Mieter um

Mit der richtigen Vorgehensweise gelingt der Umbau schnell und reibungslos. Hier die wichtigsten Schritte:

Anleitung Badewanne zur Dusche in Mietwohnung umbauen - © Altersgerecht Modernisieren
Anleitung Badewanne zur Dusche in Mietwohnung umbauen - © Altersgerecht Modernisieren

1. Vermieter um Zustimmung bitten

  • Schriftlicher Antrag mit klarer Begründung: Vorteil für den Vermieter, geringer Kostenaufwand bei Pflegegrad, fachgerechter Einbau.
  • Nutzen Sie dafür unseren Musterbrief und verschicken diesen per Einschreiben oder E-Mail.

2. Nachhaken bei fehlender Antwort

  • Nach 14 Tagen Erinnerung senden (E-Mail oder Brief).
  • Nach weiteren 7 Tagen telefonisch nachfragen & Gespräch suchen.
  • Ablehnung? Alternativen vorschlagen oder rechtlichen Rat einholen.

3. Angebote einholen & Zuschuss sichern

Über das nachfolgende Formular erhalten Sie kostenlos, schnell und unkompliziert Angebote von Fachbetrieben aus Ihrer Nähe – ganz ohne Aufwand.

Tipp: Die meisten Partnerbetriebe können Ihnen auch direkt bei der Beantragung der Förderung helfen. Sprechen Sie diese aktiv darauf an! 

4. Umbau durchführen & Abschluss sichern

  • Termin mit Fachbetrieb vereinbaren – der Umbau dauert meist 1–3 Tage.
  • Nach Abschluss Fotos & Rechnungen sichern – wichtig für Fördernachweise oder eine spätere Rückbauvereinbarung.
  • Vermieter informieren (falls vereinbart) und Dokumentation aufbewahren.

💡 Tipp: Mit professionellen Fachbetrieben vermeiden Sie Probleme und sorgen für eine saubere, fachgerechte Umsetzung. Nutzen Sie den kostenlosen Service unseres Partners, um passende Angebote zu erhalten und die Förderanträge direkt mit abzuwickeln!

Ablauf Umbau Badewanne zur Dusche

Monteur erklärt die barrierefreien Umbaumaßnahmen im Badezimmer - ©Altersgerecht Modernisieren
Monteur erklärt die barrierefreien Umbaumaßnahmen im Badezimmer - ©Altersgerecht Modernisieren

Damit Sie genau wissen, was auf Sie zukommt, haben wir den typischen Ablauf beim Umbau Badewanne zur Dusche skizziert. Spezialisierte Fachbetriebe arbeiten hier meist extrem sauber und decken Laufwege ab.

  1. Entfernen der Badewanne: Der alte Wannenkorpus wird vorsichtig ausgebaut und fachgerecht entsorgt.
  2. Vorbereitung des Bodens: Anschließend wird der Untergrund für die neue, bodenebene Dusche vorbereitet und Leitungen werden angepasst.
  3. Installation der Duschwanne: Nun folgt der Einbau der neuen Duschwanne. Hier ist eine absolut dichte Montage entscheidend, um Wasserschäden zu vermeiden.
  4. Wandverkleidung (Statt Fliesen): Oft werden die Wände mit speziellen Paneelen oder rutschfesten Fliesen verkleidet. Das spart Zeit und sieht modern aus.
  5. Sicherheit & Montage: Zu guter Letzt werden Duschkabine und wichtige Hilfsmittel wie Haltegriffe montiert, um das Ein- und Aussteigen sicher zu machen.

Unser Tipp: Unser Partner findet den passenden Handwerker für den Umbau der Badewanne zur Dusche – schnell, unkompliziert und ganz nach Ihren Wünschen.

Der wichtigste Schritt vor dem Umbau: Handwerker-Angebote vergleichen

Frau steht vor einer ebenerdigen Dusche (erstellt mit KI) - ©Altersgerecht Modernisieren
Frau steht vor einer ebenerdigen Dusche (erstellt mit KI) - ©Altersgerecht Modernisieren

Egal, ob Sie Eigentümer oder Mieter sind. Es ist sehr empfehlenswert, mehrere Angebote für Ihre Umbaumaßnahme einzuholen, um Leistungen und Preise miteinander vergleichen zu können.

Sparen Sie sich die mühsame Suche nach freien Sanitärbetrieben. Nutzen Sie das nachfolgende Formular und erhalten Sie so kostenlos und unverbindlich bis zu 3 Angebote von Fachbetrieben aus Ihrer Umgebung. So können Sie in Ruhe das für sich beste Angebot auswählen.

Häufige Fragen (FAQ) zum Austausch der Badewanne

Der Umbau dauert in der Regel 1 bis 3 Tage, abhängig vom Umfang der Arbeiten. Eine einfache Dusche mit flacher Duschwanne kann oft innerhalb eines Tages eingebaut werden, während eine bodengleiche Dusche mit zusätzlichen Anpassungen mehr Zeit in Anspruch nehmen kann.

Grundsätzlich ist ein DIY-Umbau möglich, jedoch nicht empfehlenswert. Ein unsachgemäßer Einbau kann Schäden an der Bausubstanz, Wasserschäden oder Schimmelbildung verursachen. Zudem benötigen viele Förderstellen und Vermieter den Nachweis einer fachgerechten Installation durch einen Fachbetrieb.

💡 Tipp: Über unseren kostenlosen Service erhalten Sie unverbindlich Fachbetriebs-Angebote aus Ihrer Nähe.

  • Bei Fachfirmen: Die Firma haftet für Schäden, die durch fehlerhaften Einbau entstehen.
  • Bei Eigenbau: Der Eigentümer bzw. der Mieter trägt das volle Risiko für Schäden an der Wohnung und kann haftbar gemacht werden.
  • Versicherung: In manchen Fällen greift die Haftpflicht- oder Wohngebäudeversicherung, jedoch nur bei nachweislich fachgerechter Ausführung.

Das hängt von der Vereinbarung mit dem Vermieter ab. Falls der Vermieter den Umbau genehmigt hat und keinen Rückbau verlangt, kann die Dusche meist bestehen bleiben. In einigen Fällen ist eine Rückbauvereinbarung notwendig, bei der der Mieter die Dusche beim Auszug wieder in den Ursprungszustand versetzen muss.

Bildquellen:

  • Beispiel einer förderfähigen Umbaumaßnahme im Badezimmer – ©Altersgerecht Modernisieren
  • Badewanne zur Dusche umbauen (Titelbild) – Quelle: Altersgerecht Modernisieren
  • Beispiel einer begehbaren und altersgerechten Dusche (erstellt mit KI) – ©Altersgerecht Modernisieren
  • Bodenebene Dusche – Quelle: Altersgerecht Modernisieren
  • Beispiel eines Haltegriffs in einer barrierefreien Dusche – Quelle: Altersgerecht Modernisieren
  • Glückliches Ehepaar im altersgerechten Badezimmer (erstellt mit KI) – ©Altersgerecht Modernisieren
  • Frau im Rollstuhl am Küchentisch – Quelle: Pexels
  • Anleitung Badewanne zur Dusche in Mietwohnung umbauen – © Altersgerecht Modernisieren
  • Monteur erklärt die barrierefreien Umbaumaßnahmen im Badezimmer – ©Altersgerecht Modernisieren
  • Frau steht vor einer ebenerdigen Dusche (erstellt mit KI) – ©Altersgerecht Modernisieren
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